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Exploit Labs
Active Directory · Entra ID · ADCS · Tier 0

Active Directory Pentest: Wir zeigen den kürzesten Weg zu Tier 0.

Ein Standardkonto, ein Netzwerkzugang oder ein exponiertes Login - und dann die Frage, die zählt: Wie viele Schritte trennen das von Domain-Admin-äquivalenten Rechten? Wir führen den Pfad manuell aus, dokumentieren jeden Schritt nachvollziehbar und notieren, was Ihre Detection dabei gesehen hat.

Assumed Breach·MITRE ATT&CK·Retest inklusive
Startpunkte

Vier realistische Ausgangslagen - Sie entscheiden, welche geprüft wird.

Extern, ohne Zugang

Exponierte Authentifizierungsflächen: ADFS, Entra-Login, VPN-Portale, OWA, Password Spraying gegen bekannte Namenskonventionen, geleakte Zugangsdaten aus Credential-Dumps.

Assumed Breach, Standardkonto

Ein normales Benutzerkonto, kein lokaler Admin. Von hier: Enumeration, ACL-Missbrauch, Kerberos-Angriffe, Delegierungsfehler, Credential-Exposition in Shares, GPOs und Skripten.

Intern, Netzwerkzugang

Zugang im Client- oder Servernetz ohne Konto: Namensauflösungs-Poisoning, Relay auf ungehärtete Hosts und Coercion-Techniken gegen Domain Controller.

Cloud-first / Entra ID

Start in Entra ID: App-Registrations, Consent-Grants, privilegierte Rollen, Device-Join-Wege - und die Frage, was davon on-prem durchschlägt.

Prüfumfang

Was wir konkret prüfen.

Kein Scanner-Report. Jede Kette wird manuell verifiziert und mit Kommando, Zeitstempel und Nachweis dokumentiert, damit Ihr Team sie reproduzieren kann.

  • Tier-0-Definition und -Exposition: Domain Controller, ADCS, Entra Connect, Backup-Systeme, Passwort-Tresore, Jump Hosts.
  • Kerberos-Ebene: Kerberoasting, AS-REP-Roasting, unconstrained / constrained / resource-based Delegierung, S4U-Missbrauch.
  • ACL- und Objektrechte: GenericAll, WriteDACL, WriteOwner, AddMember, gMSA-Leserechte, LAPS-Zugriff, OU-Delegierungen.
  • Zertifikatsdienste (ADCS): Template-Fehlkonfigurationen, Enrollment-Agents, Web-Enrollment-Relay-Pfade.
  • Credential-Exposition: Klartext in Shares, Skripten, GPO-Preferences, Task-Definitionen, Anwendungs-Configs, Ticket- und Hash-Material auf erreichbaren Hosts.
  • Hybride Identität: Entra Connect / Cloud Sync, ADFS-Trust und Token-Signatur, Seamless SSO, PRT-Nutzung, Rollen mit Cross-Boundary-Wirkung.
  • Forest- und Domain-Grenzen: Trust-Richtung und -Typ, SID-Filtering, SID-History-Missbrauch, Trust-Ticket-Wege.
  • Lateral Movement in der Praxis: SMB/WinRM/WMI/DCOM, MSSQL-Linked-Server, Session-Hunting, Admin-Anmeldungen an unsauberen Hosts.

Detection-Beobachtungen

Pro Phase halten wir fest, ob Telemetrie vorhanden war, ob ein Alert gefeuert hat und ob eine Reaktion erfolgte. Das ist keine Purple-Teaming-Übung, liefert aber die Datenpunkte, mit denen sich eine sinnvoll ansetzen lässt.

Rules of Engagement

Testfenster, benannte Ansprechpartner auf beiden Seiten, dokumentierte Stop-Bedingungen, Freigabepflicht für potenziell störende Techniken, Notfall-Abbruchweg per Telefon.

Nachweise & Löschung

Erhobene Artefakte werden verschlüsselt gespeichert, im Bericht referenziert und nach Ablauf der vereinbarten Aufbewahrungsfrist gelöscht. Die Löschung wird bestätigt.

FAQ

Häufige Fragen zum AD-Pentest

+Was ist ein Active-Directory-Penetrationstest?

Eine manuelle Prüfung Ihrer Windows-Identitätsinfrastruktur - Active Directory, Entra ID, ADFS und hybride Kopplung - mit dem Ziel, reale Angriffspfade von einem normalen Domänenkonto oder von außen bis zu Tier-0-Rechten nachzuweisen. Bewertet wird nicht die Menge an Findings, sondern der kürzeste belegbare Pfad zu Domain-Admin-äquivalenten Rechten.

+Was bedeutet Assumed Breach in diesem Kontext?

Wir starten mit einem gewöhnlichen Domänenkonto ohne Sonderrechte, wie es ein Angreifer nach Phishing oder einer kompromittierten Workstation hätte. Das spart die Wochen, die eine Erstinfektion beim Angreifer dauert, und legt den Fokus auf das, was danach schiefgeht: Rechteausweitung, Lateral Movement und fehlende Detection.

+Testen Sie auch Entra ID und hybride Umgebungen?

Ja. In den meisten Umgebungen liegt das Risiko heute an der Naht: Entra Connect / Cloud Sync, Passthrough- oder Federated Authentication über ADFS, Seamless SSO, Application- und App-Registration-Rechte, sowie privilegierte Rollen in Entra, die auf On-Prem-Ressourcen wirken. Wir prüfen beide Richtungen - on-prem nach Cloud und Cloud nach on-prem.

+Ist der Test in Produktion sicher?

Wir arbeiten mit dokumentierten Stop-Bedingungen, abgestimmten Testfenstern und einem benannten technischen Ansprechpartner auf Ihrer Seite. Destruktive Techniken (z.B. DCSync-Massenextraktion, Golden Ticket auf Produktivkonten, Konten-Sperrungen durch Spraying) werden nur nach ausdrücklicher schriftlicher Freigabe und in abgestimmtem Umfang ausgeführt.

+Welche Informationen brauchen Sie fürs Scoping?

Anzahl Forests, Domains und Domain Controller, ungefähre Anzahl Benutzer und Server, Tiering-Modell falls vorhanden, ob Entra ID / ADFS im Einsatz sind, ADCS ja/nein, vorhandenes EDR und SIEM, sowie ob Detection mitgetestet werden soll. Daraus ergeben sich Tester-Tage und Testfenster.

+Was liefern Sie am Ende?

Einen Bericht mit nachvollziehbaren Angriffspfaden (Schritt, Kommando, Nachweis), Tier-0-Exposition, priorisierten Maßnahmen mit Aufwandsschätzung, Detection-Beobachtungen pro Phase, Management Summary für Vorstand und Aufsicht - und einen Retest der behobenen Findings.

Vertraulich

Scoping vertraulich anfragen.

Beschreiben Sie in wenigen Sätzen, was geprüft werden soll. Wir melden uns mit konkreten Fragen, dem passenden Prüfformat und einem Aufwandsrahmen - bevor Sie sich zu etwas verpflichten.

Noch nicht bereit für ein Gespräch? Der Scope-Check liefert in zwei Minuten Prüfform, Tester-Tage und Budgetspanne - ohne E-Mail-Zwang.